SUCHE:
GO


 
Die Tests

Fußgängerschutz

Es wird eine Reihe von Tests durchgeführt, um Unfälle mit Fußgängern (Kindern und Erwachsenen) bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h zu simulieren. Die Aufprallstellen werden anschließend beurteilt und als „ausreichend“, „schwach“ oder „schlecht“ eingestuft. Diese Tests basieren wie auch andere Tests auf den Richtlinien des EEVC (European Enhanced Vehicle-safety Committee).



Bein                                                                                   Gut
Oberschenkel                                                                      Befriedigend
Kopf von Kindern                                                                 Ausreichend
Kopf von Erwachsenen




Es ist äußerst schwierig, den Schutz von Fußgängern mithilfe von Ganzkörperdummys zu beurteilen. Zwar ist es möglich, den Aufprallpunkt der Stoßstange auf das Bein des Fußgängers zu bestimmen, es ist jedoch unmöglich festzulegen, wo der Kopf des Dummys aufprallen wird. Um dieses Problem zu umgehen, werden einzelne Komponententests durchgeführt. In einem Test mit einem Beinmodell wird der Schutz des Unterschenkels durch die Stoßstange ermittelt, während ein Oberschenkelmodell die Beurteilung der Vorderkante der Motorhaube ermöglicht. Modelle von Kinder- und Erwachsenenköpfen werden wiederum verwendet, um die Oberseite der Motorhaube zu beurteilen.
Der Schutz kann durch fußgängerfreundliche Stoßstangen erhöht werden, die sich beim Aufprall auf das Bein eines Fußgängers verformen. Ein noch besserer Schutz ist möglich, wenn der Aufprallpunkt sehr weit unten am Bein – nicht in der Nähe des Knies – liegt und die Kräfte auf einen möglichst großen Bereich des Beins verteilt werden. Verbesserungen an der Vorderkante der Motorhaube umfassen z. B. das Entfernen unnötiger fester Bauteile. Zum Schutz des Kopfes muss die Oberseite der Motorhaube ein Einfedern ermöglichen. Es muss ausreichend Platz über den darunter liegenden unflexiblen Strukturen zur Verfügung stehen, damit das Einfedern nicht behindert wird.
Euro NCAP hat zwischen 1997 und 2009 eine eigenständige Sternebewertung für den Fußgängerschutz durchgeführt. Der Schutz von Fußgängern wurde dabei anhand von Tests mit Kopfmodellen von Erwachsenen und Kindern und mit den beiden Beinmodellen beurteilt. Seit 2009 ist das Ergebnis des Fußgängerschutzes integraler Bestandteil des allgemeinen Bewertungsschemas, wobei die technische Beurteilung gleich geblieben ist.
 

See also FAQ: Pedestrian Safety

 




 DISCLAIMER  KONTAKT