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HÄUFIGE FRAGEN

Der Testvorgang

 

Wo werden die Crashtests durchgeführt?
What tests do Euro NCAP perform?
Wie wurden die Tests entwickelt?
Warum werden nicht noch umfangreichere Tests durchgeführt?
Warum haben Sie sich für eine so hohe Frontalaufprallgeschwindigkeit entschieden?
Sollte die Geschwindigkeit nicht höher liegen, da auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen höher liegen?
Wie wird aus den Crashdaten das Verletzungsrisiko für Fahrzeuginsassen ermittelt?
Sind die Hindernistests wiederholbar?



Wo werden die Crashtests durchgeführt?

Die Tests von Euro NCAP werden in sechs Labors an verschiedenen Standorten in Europa durchgeführt. Eines davon befindet sich in Frankreich (UTAC in Montlhery), zwei in Deutschland (ADAC in München und BAS in Bergisch Gladbach), eines in den Niederlanden (TNO in Helmond), eines in Italien (CSI Milano), eines in Spanien (IDIADA in Tarragona) und eines in Großbritannien (TRL in Berkshire).




What tests do Euro NCAP perform?

Ausführliche Informationen über unsere Tests finden Sie unter Die Tests




Wie wurden die Tests entwickelt?

Die Testverfahren basieren auf denen, die vom EEVC (European Enhanced Vehicle-safety Committee) für die Gesetzgebung entwickelt wurden, wobei die Frontalaufprallgeschwindigkeit um 8 km/h erhöht wurde. Diese Geschwindigkeit entspricht der Unfallschwere, bei der die meisten Tode und schweren Verletzungen auftreten. Der Pfahltest basiert auf Standards, die in den USA entwickelt wurden. Fahrzeuge, die in den Tests von Euro NCAP gut abschneiden, bieten in vielen Unfällen im Straßenverkehr höhere Sicherheit.




Warum werden nicht noch umfangreichere Tests durchgeführt?

Es liegt in der Verantwortung der Hersteller, Fahrzeuge zu entwickeln und zu testen, die allen denkbaren Unfällen gewachsen sind. Die Tests von Euro NCAP decken einen wichtigen Teil der Unfälle ab. Ein gut entwickeltes Auto schneidet in den Tests von Euro NCAP gut ab, während eines, das nicht gut abschneidet, bietet auch in einem tatsächlichen Unfall wahrscheinlich keinen angemessenen Schutz.




Warum haben Sie sich für eine so hohe Frontalaufprallgeschwindigkeit entschieden?

Indem wir Frontalaufpralltests bei 64 km/h durchführen, simulieren wir den Zusammenstoß zweier Fahrzeuge, die beide mit einer Geschwindigkeit von 55 km/h fahren. In Unfallstudien hat sich gezeigt, dass bei dieser Geschwindigkeit ein großer Anteil der Unfälle mit Todesfolge oder schweren Verletzungen auftritt.




Sollte die Geschwindigkeit nicht höher liegen, da auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen höher liegen?

In der Unfallforschung hat sich gezeigt, dass Frontalaufpralltests bei einer Geschwindigkeit von 64 km/h einen Großteil der auftretenden Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge abdecken. Selbst wenn eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h angenommen wird, treten nur wenige Unfälle bei dieser Geschwindigkeit auf. Ist dies der Fall, übersteigt es die derzeitigen Möglichkeiten, einen Schutz für die Fahrzeuginsassen zu bieten.




Wie wird aus den Crashdaten das Verletzungsrisiko für Fahrzeuginsassen ermittelt?

Das Verletzungsrisiko wird aus verschiedenen Quellen beurteilt, darunter die Daten von den Messinstrumenten der Dummys, die Untersuchung des Hochgeschwindigkeitsfilms und die Untersuchung des Fahrzeugs durch Sachverständige. Da das Verletzungsrisiko in bestimmten Bereichen nicht durch Instrumente gemessen werden kann, werden außerdem Anpassungen vorgenommen, um andere mögliche Gefahren einzubeziehen, beispielsweise Gefahren für Insassen anderer Körpergröße. Anschließend wird das Euro NCAP-Beurteilungsprotokoll angewendet, um die Bewertung für jeden Körperbereich eines erwachsenen Insassen zu erhalten.




Sind die Hindernistests wiederholbar?

Ja. Die Wiederholbarkeit des Testverfahrens wurde in Forschungen des EEVC umfassend untersucht.








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